Heraus zur LLL-Demonstration!

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Eine kommunistische Gesellschaft bleibt unser Ziel!

Vor 102 Jahren, am 15. Januar 1919, wurden die Revolutionäre Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch die Garde-Kavallerie-Schützen-Division, ein Verband der preußischen Armee, kaltblütig ermordet. Während die preußischen Soldaten nach dem gescheiterten Versuch, ihn zu erschlagen, Liebknecht feige in den Rücken schossen, erschlugen sie Luxemburg auf bestialische Weise und richteten sie mit einem Kopfschuss hin, um sie danach in den Berliner Landwehrkanal zu werfen.
 
 
Wieso wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermordet?
 
Luxemburg und Liebknecht bekämpften den Militarismus und Kapitalismus, weil Sie den Zusammenhang zwischen Krieg und Kapital früh erkannten. Sie stellten sich, im Gegensatz zum großen Teil der Sozialdemokraten, gegen die Militarisierung und dem Einsatz des Deutschen Reiches im ersten Weltkrieg, der durch den Fleiß und Schweiß der verarmten Arbeiter und Bauern des Landes finanziert werden sollte. Während Millionen von Menschen in völliger Armut lebten und um ihre Existenz bangen mussten, zog der Habgier der Kapitalisten die ganze Republik in einen schmutzigen imperialistischen Krieg. Und dagegen kämpften Luxemburg und Liebknecht stets an, bis zu ihrer Ermordung für eine friedliche, gerechte und sozialistische Gesellschaft.
Die Geschichte der sozialistischen Bewegung in Deutschland ist eine Geschichte von erbitterten Klassenkämpfen. Sie ist geprägt von kämpfenden GenossInnen, die im Kampf gegen die reaktionären Kräfte, sei es die Truppen der Regierung oder faschistische Paramilitärs, in den Kerkern Widerstand gegen die Folter geleistet haben oder ermordet wurden.
Aus diesen Kämpfen und Widerständen haben sich Persönlichkeiten herauskristallisiert, die eine führende Rolle innerhalb dieser Kämpfe spielten und heute immer noch spielen, indem sie unseren Weg zum Sozialismus erleuchten. Einige dieser Persönlichkeiten sind Wladimir Lenin, Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht. Sie alle haben ihr Leben der sozialistischen Revolution, den Ausgebeuteten und Unterdrückten gewidmet und die kommunistische Bewegung vorangetrieben. Nach Jahrzehnten sind ihre Schriften immer noch eine Lehre für junge sozialistische Revolutionäre, ein Dorn im Auge der Habgierigen und Kriegstreiber und heute aktueller denn je: Die Zerstörung der Umwelt und der menschlichen Existenz, die Ausbeutung von Werktätigen, die Verarmung der Bevölkerung auf der einen Seite – die Bereicherung der Kapitalisten, die Zunahme von Rechtsextremisten und Faschisten, die staatlichen Repressionen auf der anderen Seite.


Nun haben wir, junge Kommunistinnen und Kommunisten, die Aufgabe, an sie zu gedenken und daran zu erinnern, dass unsere Geschichte mit dem Blut unserer gefallenen GenossInnen geschrieben wurde und unvergesslich ist. Dazu gibt es jährlich eine traditionelle Gedenkdemonstration in Berlin, die den Revolutionären Wladimir Lenin, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gewidmet ist. Somit rufen wir, ÖNCÜ PARTIZAN, alle unsere Mitglieder, Sympathisanten sowie alle fortschrittlichen Kräfte dazu auf, an dieser Gedenkdemonstration teilzunehmen.
 
Die Alternative für eine klassenlose Gesellschaft ist der Kommunismus!
Hoch leben die Revolutionären Wladimir Lenin, Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht
Es lebe der Sozialismus!
Es lebe der Kommunismus!

 
 
ÖNCÜ PARTIZAN

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